linke Spalte

+
+
Losungen des Tages
+
Newsletter
Wenn Sie einmal im Monat News und Veranstaltungshinw eise aus Kirche, Dekanaten und Gemeinden erhalten wollen, geben Sie bitte Ihre E-Mail Adresse ein: 
Bitte geben Sie Ihren Namen ein *

 

 

 

 

 

 

 

 

mittlere Spalte

Link zur Homepage des Dekanates Bad Schwalbach

 

Heinke Geiter dankte Paul-Martin Schenk, Anette Körber und Petra Dobrzinski

10 Jahre im Dienst für Kinder und Jugendliche

Gemeindepädagogen feiern Jubiläum
Im Januar 2002 traten Petra Dobrzinski (Idstein), Annette Körber (damals Strinz-Trinitatis, jetzt Niederseelbach und Oberauroff) und Paul-Martin Schenk (damals Niedernhausen) Ihren Dienst als Gemeindepädagogen im Evangelischen Dekanat Idstein an. Dekanin Heinke Geiter dankte im Namen aller Kirchengemeinden den Dreien für ihr Engagement für Kinder und Jugendliche. Hunderte, wenn nicht sogar über Tausend Kinder und Jugendliche haben die Angebote der Gemeindepädagogen wahrgenommen und davon profitiert. Sei es in Gruppenstunden, Jugendtreffs, Ferienfreizeiten, Kinderbibelwochen, Kinderkirchentage, Jugendgottesdiensten oder in der Arbeit mit Konfirmanden.

 

"Gute Momente unter Gottes Schirm"

„Unter Gottes Schirm“ – so nennt die Evangelische Kirchengemeine Steinfischbach-Reichenbach (Waldems) ihr Fundraising-Konzept für die Dachsanierung ihrer zwei (!) Kirchen. Knapp 100.000 Euro müssen zusammenkommen, um auf Dauer zu gewährleisten, dass es nicht reinregnet und weitere Schäden abgewendet werden. „Die Renovierungen sind notwendig geworden, damit auch in Zukunft weiterhin Gemeinschaft in den Kirchen erlebt werden kann“, erläutert Pfarrerin Miriam Lehmann. Dafür setzt sich ein Team in der Gemeinde ein. „Die Kirchen stehen für gute Erinnerungen an besondere Momente und besondere Tage, wie Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen, Feste. Menschen schätzen die Möglichkeit, die Kirche zu besuchen, weil es gut tut, in Gottesdiensten, Andachten, Kraft zu tanken oder einfach um ein wenig Ruhe zu finden. Die beiden Kirchen prägen seit Jahrhunderten unsere Ortsbilder“, betont Pfarrerin Miriam Lehmann die Entscheidung für die Aktion „Unter Gottes Schirm“. Das Motto der Aktion zieht sich vielfältig durch das Gemeindeleben, etwa in Jugendgottesdiensten, beim Apfelfest, bei „Kino in der Kirche“ sowie auf zahlreichen Jubiläen und Festen.

 

Banner der Aktion "Erwachsen Glauben"

Für alle die heimlich beten…

Kurse zum Glauben starten in den Dekanaten /Auftakt in Steinfischbach-Reichenbach
Worum geht es eigentlich beim Christ-Sein? Und macht man denn so als Mitglied der Evangelischen Kirche? Viele sind zwar getauft und gehören zur Kirche, „aber worum es da im Grunde wirklich geht, und was es mit dem Glauben auf sich haben kann, da bin ich mir ziemlich unsicher“, gibt Kirchenmitglied Norbert W. freimütig zu. Er arbeitet engagiert als ehrenamtlicher Mitarbeiter in seiner Kirchengemeinde. „Für alle die heimlich beten“, oder „Für alle, die nicht alles glauben“: so lauten dann auch zwei Slogans die deutschlandweit auf Plakaten zu sehen sein werden und für Kurse zum Glauben werben. So werden auch im Idsteiner Land, in Waldems und in Bad Camberg 2012 in verschiedenen Kirchengemeinden Kurse zum Glauben angeboten. Den Anfang macht die Kirchengemeinde Steinfischbach-Reichenbach. Sie lädt Mitte März an acht Abenden zu einer „Reise ins Land des Glaubens ein“. „Offen und ohne Vorurteile, ohne einzuengen und ohne dass am Ende irgendeine Entscheidung stehen muss, wollen wir über Gottesbilder, über die Frage nach Sinn des Lebens, Jesus, Himmel und Erde nachdenken“, erläutert Pfarrerin Miriam Lehmann die Intention des „Glaubenskurses“.

 

Was gute Vorsätze, Hirnforschung und Gott miteinander zu tun haben

von Pfarrer Hanns-Ulrich Becker (Bad Schwalbach)
Hatten Sie sich Silvester 2010 etwas vorgenommen für das Jahr 2011? Bei mir war es (wieder mal!)
eine ganze Liste. Weniger Gewicht auf die Waage bringen und sportlicher werden standen ganz oben. Sie ahnen, was daraus geworden ist? Richtig! „Der Geist ist willig – aber das Fleisch ist schwach!“ sagen wir dann manchmal als Entschuldigung, wenn wir unsere selbst gesetzten Ziele nicht erreicht haben. Oder wir beschimpfen uns noch selbst als undiszipliniert, Versager oder einfach zu blöd. Dann bleibt uns unser schlechtes Gewissen. Und wir haben uns am Ende auch noch selber herunter gemacht und abgewertet. Manchmal gehen wir dabei so mit uns um, wie wir es mit einem anderen Menschen nie tun würden. Also lieber an Silvester keine persönliche Jahresbilanz ziehen? Und es besser gleich lassen mit den guten
Vorsätzen für das Neue Jahr? Für mich ist das nicht die Lösung.

 

Quelle: EKHN

Draußen vor der Tür

Manchmal geht es so weiter, wie es angefangen hat. Manchmal wird das Thema einer Geburt zum Thema eines ganzen Lebens. Bei Jesus war es so. In der Weihnachtsgeschichte, der Geschichte von seiner Geburt, heißt es: „Man hatte für sie keinen Raum“, es war kein Platz für Maria, Joseph und das ungeborene Kind. Das heißt doch: Gott kommt zur Welt – und die Menschen sagen: Passt gerade nicht so gut, tut uns wirklich leid.
Manchmal wird das Thema einer Geburt zum Thema eines ganzen Lebens. Als Erwachsener sagt Jesus einmal: „Die Füchse haben Höhlen und die Vögel haben Nester. Aber ich habe keinen Ort, wo ich nachts mein Haupt niederlegen kann.“ Ein Leben lang hat Jesus nicht so richtig einen Platz in dieser Welt. Und auch sein Sterben, so beschreibt es die Bibel, begab sich „draußen, vor den Toren der Stadt“.

 

 

Ministerpräsident Bouffier im Gespräch mit Mitarbeitenden des Hauses

„Harmonie und Geist im Haus ist bewunderungswürdig“

Ministerpräsident Bouffier besucht Haus der Kirche und Diakonie
Hoher Besuch im Haus der Kirche und Diakonie in Idstein: der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nahm sich gut 90 Minuten Zeit, um mit Mitarbeitenden zu reden, sich über das Haus und die Einrichtungen zu informie-ren und mit Bewohnern zu sprechen. Gerade diese Gespräche seien für ihn sehr bewegend gewesen. „Erlauben Sie mir nachzuhaken", sagte Bouffier zum Abschluss seines Besuches und versprach wieder zu kommen.
In Idstein arbeiten Kirche, Diakonie und Kommune eng und gut vernetzt zusammen. 12 Menschen mit psychischen Erkrankungen leben in Appartements und werden von Mitarbeitenden des regionalen Diakonischen Werkes Rheingau-Taunus betreut. 12 Arbeitsplätze gibt es in der Tagestätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Außerdem befinden sich die Diakoniestation mit gut 30 Mitarbeitenden, das Evange-lische Dekanat mit verschiedenen Arbeitsfeldern wie Notfallseelsorge, Bildung, Öku-mene, Jugendarbeit und der Verwaltung sowie die Hospizbewegung unter dem Dach. Im Wohnheim der Kommunalen Wohnbau Gesellschaft (kwb) leben zudem Studenten und andere Mieter in 1-2 Zimmer Appartements.

 

Ehepaar Helmut und Brigitte Groß

"Pfarrer mit Leib und Seele"

Kein Platz mehr frei war in der Martinskirche, viele Kirchgänger mussten stehen, als in einem feierlichen Gottesdienst Pfarrer Helmut Gross und Vikar Martin Möller aus der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Camberg verabschiedet wurden. Dekanin Heinke Geiter beschrieb in ihrer Abschiedsrede Helmut Gross als „Pfarrer mit Leib und Seele“, der Seelsorger für ganz viele unterschiedliche Menschen gewesen sei. Sie würdigt insbesondere die Konfirmandenarbeit, mit der es gelang, die Jugendlichen an die Gemeinde zu binden, sie ins Gemeindeleben ein zu beziehen. „Niederselters“, so Heinke Geiter,“ ist durch Helmut Gross zu einer blühenden Gemeinde geworden“.

 

Drei der neuen Fenster in der Oberauroffer Liebfrauenkirche

Lichtkunst in der kleinen Liebfrauenkirche

Die Neugierde sorgte wohl dafür, dass lange vor Gottesdienstbeginn die kleine Liebfrauenkirche in Oberauroff schon voll besetzt war. Staunend, fast ehrfurchtsvoll, traten die Gottesdienstbesucher in die Kirche. Seit dem 1. Advent ist der Altarraum durch die Neugestaltung der Kirchenfenster nicht nur in ein anderes Licht getaucht: „Ich hätte es nicht gedacht, aber wenn man in der Bank sitzt, wirkt der Chorraum auf einmal viel breiter und weniger tief als vorher - das ist ja genau der Effekt, den wir uns erhofft haben“, freut sich Pfarrerin Manuela König.

Der Vorstand des Diakonie-Fördervereins überreicht zwei Schecks zu je 5.000 Euro an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienstes.

„Zeit für Menschlichkeit“ - 10.000 Euro für menschliche Pflege und Betreuung

Jeweils 5.000 Euro aus Beiträgen und Spenden haben die Mitglieder des „Diakonie-Fördervereins Idstein und Waldems“ bei ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung an die Diakoniestation und den Mobilen Sozialen Dienst (MSD) ausgeschüttet. Die beiden Dienste pflegen und versorgen viele
ältere, kranke oder behinderte Menschen im Idsteiner Land zu Hause. Sie ermöglichen ihnen so, in ihrer gewohnten Umgebung wohnen zu können. Der Förderverein wolle künftig das Thema „Menschliche Pflege und Betreuung“ noch stärker ins Zentrum rücken, betonte der Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Markus Eisele. >> mehr über den Diakonie Förderverein

 

Quelle: Der Gemeindebrief

Advent: Singt das Lied der Revolution!

von Pfarrer Hanns-Ulrich Becker

Für die nächsten vier Wochen bin ich bereits bei fünf Weihnachtsfeiern fest gebucht, inklusive Gebet und Programmbeitrag. Wahrscheinlich kommen noch mehr dazu. Jetzt habe ich gar nichts gegen Lebkuchen und Adventskränze, aber die ganze Sache ist mir so doch ein bisschen zu harmlos und gemütlich. Maria hat mit dem Jesuskind im Bauch schließlich nicht Weihnachtsfeiern absolviert, sondern – gesungen! Und zwar nicht „O Tannenbaum!“, sondern ein Revolutionslied, das vielen damals wie heute gar nicht passt.
„Advent“ – das heißt aus dem Lateinischen übersetzt: „Ankunft“. Maria er-wartet ein Kind. Und in diesem Kind, Jesus, die Ankunft Gottes in unserer Welt. Im Lukasevangelium in der Bibel lesen wir, was Maria singt und vom Kommen Gottes erwartet (Lukas 1,51-53): „Gott übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hochmütig sind in ihres Herzens Sinn. Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen“. Wenn dieser Gott kommt, gerät die übliche Weltordnung durcheinander. Oben und unten, Macht und Ohnmacht werden umgekehrt. Gott stellt die Verhältnisse, in denen Menschen andere Menschen unterdrücken und unmenschlich behandeln, auf den Kopf. Maria hat das an sich selbst erfahren.

 

Cordelia Kopsch als Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten nicht bestätigt

Kirchensynode verweigert Amtsinhaberin eine weitere Amtszeit
Die derzeit in Frankfurt tagende Kirchensynode der EKHN hat am Dienstag die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten Oberkirchenrätin Cordelia Kopsch nicht wieder gewählt. Ihre Amtszeit, die sie im Februar 2005 begonnen hat, endet im Januar 2013. Für ihre Nachfolge muss die EKHN nun geeignete Personen suchen. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung bedauerte den Ausgang der Wahl. Er bezeichnete Kopsch als „loyale und verlässliche Stellvertreterin, die mein volles Vertrauen genießt“. Sie sei mit schwierigen Themen befasst gewesen, die auch in der Synode kontrovers diskutiert worden seien.

Lesen Sie weiter

 

Ewigkeitssonntag - Zeit nehmen für Abschiede

Am Letzten Sonntag im Kirchenjahr, dem Ewigkeitssonntag wird landesweit an die Verstorbenen aus den Kirchengemeinden gedacht. “Stopp! Pause!“, wartet doch mal: da ist doch ein Mensch gestorben! Da ist doch eine Lücke in unser Leben gerissen worden, wir können doch hier nicht so schnell einfach weitermachen, nicht trösten, bevor wir richtig geweint haben. Es ist ja schön und gut mit der Auferstehung – aber lasst uns doch erst einmal in Ruhe sterben! Es muss doch Orte in unserem Leben geben, wo nicht alles sofort weitergeht, als sei nichts geschehen", macht Pfarrer Oliver Albrecht in der Freitagsausgabe des Wiesbadener Tagblatts Mut.

 

Pfarrer Helge Stöfen führt Kerstin Litzinger und Chrsitian Pantermöller als neue Kirchenvorsteher in ihr Amt ein.

„Die Lücken schließen sich…“

Gemeindeversammlung der Kirchengemeinde Bad Camberg und Niederselters stellt sich Problemen und will Neuanfang wagen
Die Evangelische Kirche in Niederselters war zum Gottesdienst bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch zur anschließenden Gemeindeversammlung blieben gut 80 Mitglieder. Allen war abzuspüren, dass sie gekommen waren, um aktiv an einer konstruktiven Lösung nach den Konflikten im Pfarrteam und inzwischen ausgetretenen Kirchenvorstands- und Ausschussmitgliedern zu suchen. Dank eines ausgezeichneten Moderators Gerd Bauz und dem deutlichen Willen und Offenheit aller Anwesenden, sich aktiv an der Lösungssuche zu beteiligen ist die Kirchengemeinde diesem Ziel ein großes Stück näher gekommen.

 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

Kirchenpräsident Jung sieht Buß- und Bettag als Chance zum Nachdenken über kollektive Schuldzusammenhänge

Darmstadt, 14. November 2011. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung hat die Bedeutung des Buß- und Bettages für die Gesellschaft hervorgehoben. Dieser ehemals arbeitsfreie Feiertag wird in diesem Jahr am Mittwoch, den 16. November, begangen. Dazu schreibt Jung:
„Steht Europa am Abgrund? Wirtschaften und leben wir auf Kosten anderer? Sind wir noch in der Lage, Finanzmärkte zu beherrschen oder werden wir von Systemen beherrscht, die wir geschaffen haben? Ist die Klimaveränderung noch aufzuhalten? Während sich manche von größten Befürchtungen darüber lähmen lassen, wollen andere davon gar nichts wissen und feiern unbekümmert auf der Sonnenseite des Lebens ihre persönliche Party.

 

Gruppenfoto 1. Konfi-Castle

"Hierstehe ich - nicht allein"

Konfirmanden aus den Evangelischen Kirchengemeinden Niederseelbach, Walsdorf und Niederselters/Bad Camberg trafen sich am Reformationstagwochenende zum ersten „Konfi-Castle“ der Evangelischen Jugend im Dekanat Idstein. Stilecht vor historischer Kulisse der Burg Rieneck lautete das Thema „Hier stehe ich – nicht allein.“ Das Motto ist angelehnt an Luthers berühmtes Wort „Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“, das er am Ende seiner Rede auf dem Reichstag 1521 in Worms gesagt haben soll. Das „Konfi-Castle“ ist ein neues Konzept, erklärt Dekanatsjugendreferent Paul-Martin Schenk und löst den Dekanatskonfirmandentag ab.

 

Stephan Herok, Dr. Daniela Opel und Dr. Sigurd Rink diskutieren die Ökumene vor Ort

Ökumene vor Ort und Zukunftsvision

Idsteiner Kirchengemeinden diskutieren kleinere Dimensionen

Idstein, 4. November 2011 Von einer Krise der Ökumene nach den Enttäuschungen durch den Papstbesuch in Deutschland war am Donnerstagabend (3.11.) in der katholischen Pfarrei St. Martin in Idstein nichts zu spüren. Die Pfarrerin der Unionskirche, Dr. Daniela Opel, hatte gemeinsam mit Pastoralreferentin Cornelia Sauerborn-Meiwes ein „heißes“ Eisen angepackt: „Zukunftsvisionen“ von Kirche“. Antwort geben sollten der Wiesbadener Propst Dr Sigurd Rink und Stefan Herok, Referent für Kommunikation und Partizipation im Bistumsdezernat „Pastorale Dienste. „Schauen Sie einmal zehn Jahre voraus“, hatte Opel die Kirchenvertreter instruiert. Rink gelang das mit positiven Beispielen: Reduzierten Austritten (0,8 Prozent jährlich), stabilen Taufen und Konfirmationen. Dennoch werde die Zahl der Evangelischen abnehmen. Zwei Botschaften ließen aufhorchen: „Wir versuchen die Pfarrer in den Dörfern zu halten, in kleinen wie größeren Ortschaften.“ Noch gelinge es. In einer Dekade sehe er eine nach wie vor kritische und selbstbewusste, vor allem eine sprachfähige Kirche, die Bildung, auch die religiöse in den Vordergrund rücke.

 

Eine Portion Gottvertrauen

"Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz." Das hat Luther nämlich selbst einmal gesagt. Und ich finde, damit hat er verdammt recht. Und wir müssen im Moment sehr aufpassen, dass uns die Verzagtheit nicht beherrscht. Ganz objektiv waren die Zeiten zwar schon viel schlechter und im Grunde geht es den meisten in Deutschland gut. Und doch: Schwindelerregende Wachstumszahlen hat gerade das „Burnout“-Syndrom – unsere neue Volkskrankheit. Eine Umfrage hat kürzlich ergeben, dass fast ein Drittel aller Bundesbürger schon beim Aufwachen an die Probleme des Tages denkt. Und fast jeder Fünfte fühlt sich dauernd müde, kraftlos und gereizt. Wachsender Leistungsdruck, permanenter Stress und zu wenige Entspannungsphasen führen dazu, dass man sich ausgebrannt fühlt.
Vor fast 500 Jahren hat Luther mit seiner Einsicht, Menschen einen Weg in diese besondere Freiheit des christlichen Glaubens gewiesen. Der Reformationstag am 31. Oktober erinnert an den Beginn der Reformation im Jahr 1517. Als der kleine Mönch Luther die Welt der Großen und Mächtigen nur mit einer Portion Gottvertrauen erschüttert hat. Und ihn auch persönlich aus dem Burnout-Kreislauf herausgeholt hat.

 

Propst Dr. Sigurd Rink (Foto: R.Töpelmann)

EKHN durch Urteil zum Nachtflugverbot bestätigt

Propst Rink für Durchsetzung des Mediationskompromisses
Propst Dr. Sigurd Rink hat das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 10. Oktober begrüßt, auf dem Frankfurter Flughafen ein Nachtflugverbot anzuordnen. Es sei schon seit Jahren das Bestreben der Synode der EKHN, einen besseren Lärmschutz für die Anrainer in der Rhein-Main-Region durchzusetzen. Es müsse jetzt alles getan werden, um das sogenannte Mediationsverfahren, das keine Starts oder Landungen in der Nacht zwischen 23 und 5 Uhr vorsieht, rechtskräftig umzusetzen. Dafür sei das Urteil der Kasseler Richter ein guter Anfang.
>> Mehr über die Stellungnahme des Propstes

 

Pfarrer Markus Eisele, Beate Demmer und Petra Koch (v.l.) freuen sich über die Auszeichnung durch Propst Dr. Rink

EKHN prämiert Gemeindebrief aus Heftrich und Bermbach

„Große Themenvielfalt, ansprechende Portraits und Kirchen-Knigge“

Mit einem Festakt in der St. Ja-kobskirche in Frankfurt-Bockenheim hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Donnerstagabend, 29. September, die Preisträger des Wettbewerbs „Förderpreis Gemeindebrief 2011“ geehrt. Unter Preisträgern ist auch der Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach. Neben dem Geldpreis von 500 Euro, freuen sich die Redaktionsmitglieder Beate Demmer u, Petra Koch und Pfarrer Markus Eisele darüber, dass sie künftig das Logo „prämierter Gemeindebrief“ auf der Titelseite tragen dürfen.

Die Jury, bestehend aus Journalisten, Öffentlichkeitsbeauftragten und Förderern der Idee, lobte, dass das der Brief in ein stimmiges Gesamtkonzept von Öffentlichkeitsarbeit eingebettet sei. „Hier gibt es: Internetseiten und Facebook, vergrößerte Kopien des Gemeindebriefs für Menschen mit Sehschwäche und sogar per Telefon kann dieser Gemeindebrief bei Bedarf angehört werden. Das Redaktionsteam arbeitet digital vernetzt zusammen und hat eine eigene leicht zugängliche Redaktionsplattform. Vorbildlich!“ lautete das Urteil. Das Themenangebot biete eine zudem große Themenvielfalt. Nachrichten, Bilder und Berichte aus der Gemeinde wechseln sich ab mit „weltlichen“ Themen. Auch eine kleiner „Kirchen-Knigge“ fehle nicht – das Heft hat die Gruppe der „Kirchenferneren“ im Blick und kommuniziert mit ihnen. „Man spürt dem Gemeindebrief ab, dass er die Menschen in der Gemeinde miteinander ins Gespräch bringen will, da breite Spektrum an Themen und Formen journalistischer Darstellung ist nicht nur ein Anspruch, sondern gut umgesetzt“, lautete das abschließende Urteil der Juroren.

 

Taufe auch für Menschen in anderen Lebensumständen ermöglichen

Taufe ist einmalig und tut gut
Pfarrerin Miriam Lehmann (Steinfischbach-Reichenbach) betonte auf der Synode, dass die Evangelische Kirche sich mehr um Menschen kümmern muss, in deren Lebensumständen eine Taufe zwar erwünscht aber „irgendwie nicht möglich ist“. Dieser Gedanke war unter anderem die Motivation für das jüngst durchgeführte Tauffest im Idsteiner Land, an dem 34 Menschen „Gottes Ja für ihr Leben spüren konnten“. So würden noch heute 95 Prozent aller Paare in denen beide evangelisch sind ihre Kinder taufen lassen, aber nur 25 Prozent der Kinder von unverheirateten Müttern. Dahinter stecke selten eine bewusste Entscheidung gegen dieses Sakrament, sondern eher die Tatsache, dass man durch die Mehrbelastung „den Zeitpunkt irgendwie verpasst habe“ oder kein Geld für ein Fest habe, so Lehmann. In vielen so genannten Patchworkfamilien wisse man schlichtweg gar nicht, wo und wie man feiern solle. Hier habe das Tauffest, mit einem gemeinsamen Picknick unter freiem Himmel eine sehr gute Alternative geboten.

 

Dekanatssynode Idstein bildet Rücklagen für Bildung und Vernetzung

Die Synode des Evangelischen Dekanates Idstein (eine Art Kirchenparlament, jedoch ohne Fraktionen) hat auf ihrer Sitzung beschlossen, Arbeitsbereiche wie Kinder- und Jugendarbeit, die Arbeit mit Ehrenamtlichen und gemeinsame und vernetzende Projekte von Kirchengemeinden mittelfristig zu sichern. So wurden 20.000 Euro in eine Rücklage gelegt, um Freizeiten mit Kindern- und Jugendlichen und Schulungsangebote für Ehrenamtliche zu unterstützen. Auch künftig wolle man Gelder in die Rücklage für diese Bereiche stecken, erläuterte die Vorsitzende der Dekanatssynode, Patricia Garnadt.

 

Heinke Geiter (links) und Patricia Garnadt freuen sich über die Wahl von Pfarrer Olivber Albrecht

Oliver Albrecht zum Vertreter von Dekanin Heinke Geiter gewählt

Pfarrer Helmut Gross wechselt als Dozent zur Evangelischen Fachhochschule
Die Dekanatssynode (das Kirchenparlament des evangelischen Dekanats) Idstein hat am Wochenende Pfarrer Oliver Albrecht einstimmig zum Stellvertreter von Dekanin Heinke Geiter gewählt. Die Neuwahl war nötig geworden, weil Pfarrer Helmut Groß (Bad Camberg) der bisherige Stellvertreter, Mitte Oktober nach Darmstadt an die Evangelische Fachhochschule wechselt und dort eine Dozentenstelle antritt.
Der 48jährige Oliver Albrecht ist Bildungsbeauftragter der beiden Dekanate Bad Schwalbach und Idstein. Zudem hat er eine EKHN-weit einmalige Projektstelle für „Evangelische Identität“ inne. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Grundkurse biblische Theologie, Seminare zur Evangelischen Identität, Kirchenvorsteherseminare, der Aufbau von Besuchsdienstgruppen sowie die Ausbildung von Prädikanten und Prädikantinnen. Zuvor war er 18 Jahre Gemeindepfarrer in Niedernhausen gewesen.

 

Diakoniestation ermöglicht mehr Menschlichkeit

Dekanin Heinke Geiter berichtete den gut 50 Synodalen und Gästen auf der Synode davon, dass man derzeit in einem guten Prozess sei, neue Verträge mit Kommunen und der Diakoniestation Idstein zu schließen. Ziel sei es, dass die Pflege auf diese Weise menschlich bleiben könne. Das sei einer der Hauptmerkmale der kirchlichen ambulanten Dienste. Das was die Krankenkassen finanzieren, reiche bei Weitem nicht dazu aus, den pflegebedürftigen Menschen auch Nähe und persönliche Zuwendung zu kommen zu lassen. Deshalb gäben die Landeskirche und die Kommunen im Idsteiner Land einen finanziellen Beitrag, um diese „diakonische Zeiten“. Mit „diakonischen Zeiten“ sind persönliche Zuwendung, Gespräche oder Beratung gemeint. Sie bedeute schlichtweg ein Mehr an Menschlichkeit, etwa mal mit dem Patienten zu Singen oder einfach für sie da zu sein und ihnen die Hand zu halten. Mit den Geldern von Kirche und Kommunen wird den Mitarbeitern der Diakoniestation ermöglicht mehr Zeit für die Patienten zu haben, die lebensnotwendig ist, aber heutzutage nicht mehr refinanziert wird.

 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

Mehr Engagement zwischen den Konfessionen

Kirchenpräsident erwartet ökumenisches Zeichen des Papstes
Der Kirchenpräsident der EKHN Volker Jung plädiert im Vorfeld des Papstbesuches in Deutschland nachdrücklich für ein stärkeres ökumenisches Engagement beider großer Kirchen. „Hier ist mehr möglich als es derzeit scheint“, sagte er am Montagabend im katholischen Bildungszentrum Schmerlenbach bei Aschaffenburg bei einem „Ökumenischen Lernfeld“, einem bundesweit einzigartigen Weiterbildungskurs der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Zusammenarbeit mit dem katholischen Bistum Mainz. Jung, der am Freitag auch am ökumenischen Wortgottesdienst mit dem Papst in Erfurt teilnehmen wird, erhofft sich von Benedikt XVI. „ein deutliches Zeichen in diese Richtung“.
Lesen Sie weiter

 

Pfarrerin Angela Krause

Von Teneriffa nach Esch und Reinborn

Neue Pfarrerin Angela Krause wird am 17. September in Esch und Reinborn eingeführt

Derzeit sitzt sie noch zwischen Kisten und gepackten Koffern in Mainz und pendelt zwischen der Rheinlad-Pfälzischen Landeshauptstadt und Waldems. Seit dem 15. August ist Angela Krause offiziell die neue Pfarrerin für die Kirchengemeinden Esch und Reinborn. Da das Pfarrhaus gründlich saniert werden muss, muss sie allerdings noch ein paar Wochen warten, bevor sie sich dort auch heimisch niederlassen kann. „Ich bin es gewohnt auf Baustellen zu leben“, sagt die 52-jährige schmunzelnd. Noch muss zwischen Teneriffa und Waldems etliches abgewickelt werden. Ihr eigenes Auto etwa, werde in den kommenden Tagen von Spanien nach Hessen gefahren.

 

Der Hahn Willi war gut zu sehen

Teil der Gemeinschaft sein

Kirchengemeinden feiern Kinderkirchentag in Görsroth
„Mir hat es am besten gefallen, wie die Pfarrerin meine Füße gewaschen hat“, sagt die 7-jährige Anne. Der Fußwaschungsstand der Evangelischen Kirchengemeinde Hahn war einer der gut 30 Stände, die die Kinder auf dem Kinderkirchentag der beiden Evangelischen Dekanate Bad Schwalbach und Idstein besuchen konnten. Pfarrerin Imke Goerlitz nahm damit eine biblische Tradition auf, denn auch Jesus wusch seinen Jüngern die Füße. „Ein Tag mit Jesus“ konnten die rund 250 Kinder in und um das Dorfgemeinschaftshaus in Görsroth erleben. Zwischendurch wurden sie immer wieder von einem Hahnenschrei zusammengerufen. Dann machten die Kinder mächtig Wind, um den riesigen Wetterhahn Willi, der auf der Bühne stand, in die richtige Richtung zu pusten. Dann konnte Pfarrer Jürgen Noack kurze Gleichnisse und Erzählungen von Jesus vorlesen, die danach von Nico Caratiola, Thomas Fuhrmeister, Svenja Bade, Sophie Schietzel, Johanna Albrecht und Lara Regula beeindruckend in Szene gesetzt wurden.

 

Tauffest im Idsteiner Land

Gottes „Ja“ sichtbar spüren

Erstes Taufest im Idsteiner Land / Familienfest an der Heuwiese
Der 5-jährige Joshua schreit das „Ja“ voller Inbrunst und so, dass es alle hören können. Eben hat ihn Pfarrer Ingo Schütz gefragt, ob er im Namen Gottes getauft werden möchte. Eigentlich kein ungewöhnlicher Vorgang – nur die Taufe findet nicht in der Kirche statt, sondern auf einer Wiese in Idstein-Oberrod. Den Kirchenturm in Blickweite werden an diesem Sonntag insgesamt 34 Menschen aus zehn verschiedenen Kirchengemeinden getauft. Babys, Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Sie alle wollten die Möglichkeit nutzen, beim ersten Tauffest im Idsteiner Land dabei zu sein. Gottes Ja zu spüren und gleichzeitig öffentlich auch „Ja“ zu ihm zu sagen. Auf der großen Heuwiese am Dattenbach stehen verteilt festlich geschmückte Pavillons. Ein Kreuz, ein kleiner Altar, Sonnenblume, die Osterkerze. Djamila aus Heftrich zündet gerade an der Osterkerze ihre Taufkerze an. Pfarrer Markus Eisele hat die Osterkerze extra aus der Kirche mitgebracht. Auch die Pfarrerinnen Gabriele Scheid (Strinz-Trinitatis, Limbach-Wallbach), Miriam Lehmann (Steinfischbach-Reichenbach) und Pfarrer Michael Koch (Niederseelbach-Dasbach) taufen an diesem Tag im Freien.

 

Evangelischer Kindergarten in Oberems erweitert Betreuungsangebot

Der Evangelische Kindergartens Oberems, dessen Träger die Evangelische Lukasgemeinde Glashütten-Oberrod ist, hat sein Betreuungsangebot erweitert: Schulkinder der Hans Christian Andersen Schule Glashütten werden nun nach der Schule und in den Ferienzeiten betreut und gefördert.
Bereits vor einem Jahr entstand die Idee, berichtet Pfarrerin Anjas Bode. Vor allem die Suche nach geeignetem Personal erwies sich als große Herausforderung, so Bode. „Wir freuen uns sehr, dass es letztlich gelungen ist, die offenen Stellen mit Fachpersonal zu besetzen. Ab dem 1. August bietet der Kindergarten 10 Plätze für Schulkinder in einer altersgemischten Gruppe mit einer Betreuung von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr an. Zeitgleich sind für 10 Kindergartenkinder wieder eine Betreuungszeit von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr möglich.

 

Die Kirche und das liebe Geld

EKHN-Jahresbericht informiert mit Schwerpunkt Finanzen Zahl der Austritte leicht gesunken

Im Jahr 2010 sind in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau weniger Menschen aus der Kirche ausgetreten als in den Jahren zuvor. Darin unterscheidet sich die Entwicklung in der EKHN von der in den katholischen Bistümern, wo sich die Zahl der Austritte im Jahr 2010 erheblich erhöht hatte. Insgesamt ist die Situation der EKHN stabil. 2.989 Wiedereintritten (Vorjahr: 3.208) standen 10.978 Austritte (Vorjahr: 11.330) gegenüber. Im Jahr 2009 hatte die EKHN 1.746.407 Mitglieder, nun sind es noch 1.723.893, also 22.514 weniger. Hauptgrund ist die demografische Entwicklung, sie schlägt sich nieder in 21.305 Bestattungen, denen nur 13.749 Taufen gegenüber stehen. Diese Zahlen nennt der aktuelle Jahresbericht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

>>mehr über den Jahresbericht

>> zum aktuellen Jahresbericht (pdf)

 

Achim Dörhöfer

„Der persönliche Kontakt zu den Patienten liegt mir am Herzen“

Seit dem 1. Juni 2011 ist Achim Dörhöfer Pflegedienstleiter der Diakoniestation Idstein. Wenn man auf die Station kommt, tobt dort förmlich das Leben. Eine Kollegin ist erkrankt und nun gilt es spontan ihre Tourenplanung neu zu verteilen. Wer kennt die Patienten am besten, wer kann die Kollegin am besten vertreten? Telefone klingeln, Diakonieschwestern sind im Teamraum und bereiten sich auf ihren nächsten Besuch vor. Mittendrin, Achim Dörhöfer, immer ein Lächeln auf den Lippen und ein freundliches Wort für seine Mitarbeitenden. Er wirkt ruhig und gelassen. „Am wichtigsten ist mir der persönliche Kontakt zu den Patienten,“ betont er. Deshalb fahre er zunächst verstärkt raus, um alle Patienten kennen zu lernen. Von Hünstetten über Waldems, von Idstein-Stadt bis an den Rand des Hochtaunuskreises. Wenn man ihm gegenüber sitzt, spürt man Dörhöfer ab, dass er das nicht nur so sagt, sondern lebt. Das sind gute Voraussetzungen für die neue Pflegedienstleitung der Diakoniestation Idstein. Die 35 Mitarbeitenden versorgen im Idsteiner Land gut 150 Patienten. Seit gut zwei Monaten ist der 43-jährige Quereinsteiger, der erst im Jahr 2001 zur Pflege wechselte, verantwortlich für Dienstpläne, Tourenplanung, Pflegevisiten, Erstgespräche und vieles mehr.

 

Quelle: Diakonie Katastrophenhilfe Die Hungersnot trifft Kinder besonders hart

Die Evangelischen Kirchen in Hessen geben gemeinsam 100.000 Euro für Dürreopfer in Ostafrika

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) spenden gemeinsam 100.000 Euro für die Dürreopfer in Ostafrika. Die beiden hessischen Kirchen unterstützen damit die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe und ihrer Partnerorganisationen vor Ort. Bereits in der vergangenen Woche hatten die beiden Landeskirchen 30.000 Euro für Ostafrika bereitgestellt.
Gerade für die kirchliche Entwicklungsarbeit sei es eine besondere Verpflichtung in scheinbar ausweglosen Situationen die Bitte des Vaterunsers umzusetzen „Unser täglich Brot gib uns heute“, sagten die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN, Cordelia Kopsch und die Prälatin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Marita Natt. „Daher möchten wir als Landeskirchen Hessens ein Zeichen setzen und die Gemeinden ermutigen, zum Beispiel durch freie Kollekten nach eigenen Hilfsmöglichkeiten zu suchen.“

>> mehr über die Hilfsaktion

 

Logo von Brot für die Welt

Gute Ergebnisse in den Dekanaten Bad Schwalbach und Idstein bei den Spendenergebnissen für Brot für die Welt 2010

Allein im Kirchengebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau konnte die Aktion Brot für die Welt 2010 Spenden in Höhe von 3.733.979 Euro sammeln. Dies ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr von etwas über 1 Prozent. Ein großer Teil dieser Summe, nämlich 1.637.901,50 Euro, wurden durch die Kollekten zu Erntedank und Heiligabend erzielt.
Auch in den beiden Dekanaten Bad Schwalbach und Idstein waren die evangelischen Christen wie gewohnt sehr spendenfreudig. Im Dekanat Bad Schwalbach kamen ganze 29.819,80 Euro und im Dekanat Idstein die schöne Summe von 22.273,47 Euro zusammen. Die Kirchenbesucherinnen und -besucher im Dekanat Bad Schwalbach gaben bei der Erntedankkollekte 7.721,75 Euro und bei der Heiligabendkollekte 22.098,05 Euro. Im Dekanat Idstein wurden an Erntedank 4.345,09 Euro und an Heiligabend 17.928,38 Euro gespendet.

Bundesweit konnte die Aktion Brot für die Welt im letzten Jahr ihre Spenden um 13,5 Prozent steigern. Die Spendensumme beträgt 62.128.268 Euro. Das sind 7.415.730,00 Euro mehr als im Vorjahr und das viertbeste Spendenergebnis in der Geschichte von Brot für die Welt.

 

Hand in hand den Segen Gottes weitergeben

Gottes Segen für das Ende der Grundschulzeit

An Stärken zu arbeiten mache Kinder einzigartig
In vielen Kirchengemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises sind die scheidenden Grundschulkinder mit dem Segen Gottes auf ihren Weg in die weiterführenden Schulen gestärkt worden. In der Christuskirche in Taunusstein-Hahn stampften und klatschten gut 40 Kinder aus der Grundschule fröhlich das Lied „Mitgemacht, losgegangen und angekommen, jetzt bin ich hier!“ Genau an dieser Stelle hätten sich die Kinder im Einschulungsgottesdienst getroffen, erinnert Pfarrerin Imke Goerlitz.

 

Kirchengemeinde bringt erstmals Audio-Gemeindebrief heraus

Die Kirchengemeinden Heftrich und Bermbach bieten den Gemeindegliedern seit einer Woche einen ganz besonderen Service: Einen Audio-Gemeindebrief! „So etwas gibt es, meines Wissens nach in der EKHN noch nicht“, freut sich Öffentlichkeitsreferent Christian Weise. „Wir hatten schon länger den Wunsch vor allem unseren älteren und sehbehinderten Gemeindegliedern den Gemeindebrief zugänglicher zu machen“, erläutert Redaktionsmitglied Beate Demmer die Motivation für den Audio-Brief. Neben der Idee, auf Wunsch einen Gemeindebrief im A4 Format mit extra großer Schrift herauszugeben, kam die Redaktion dann auf den Audio-Gemeindebrief. „Das Telefon ist eine vertrautes Medium bei den älteren Menschen und so haben wir nach einem erfolgreichen Testlauf einfach den Versuch gewagt, den Audio-Gemeindebrief auf den Weg zu bringen!“, so Demmer.

 

Dekanin Heinke Geiter verteilt Anstecker an den Kirchenvorstand

Ein silberner Fisch als Anerkennung und Wiedererkennung

Kirchengemeinden Bechtheim, Beuerbach und Ketternschwalbach feiern Dank-Gottesdienst für Mitarbeitende


Die Kirchengemeinden Bechtheim, Beuerbach und Ketternschwalbach haben am Pfingstwochenende in einem Dank-Gottesdienst ihren Mitarbeitenden gedankt. Die ehrenamtlich und nebenamtlichen Mitarbeitenden erhielten als Zeichen der Anerkennung und Wiedererkennung eine silberne Anstecknadel überreicht. Der Fisch ist seit jeher das Zeichen der Christen. Er wurde oft als Geheimzeichen verwendet, vor allem in Zeiten, in denen Christin unter Verfolgung litten. Im Mittelpunkt des ersten Dank-Gottesdienstes dieser Art in Bechtheim, stand der Vers aus dem Matthäusevangelium, „Denn da wo Dein Schatz ist, ist Dein Herz.“ – das Motto des diesjährigen Kirchentages. Pfarrer Hans Hamrich sagte in seiner kurzen Ansprache, das eine Schatzsuche auch für Erwachsene immer etwas Besonderes sei.

 

KInderkirchentag

„Ein Tag mit Jesus“ Evangelischer Dekanate feiern Kinderkirchentag mit 350 Kindern in Görsroth

Einen Tag mit Jesus erleben, das können Kinder am 28. August von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem gemeinsamen Kinderkirchentag der Dekanate Bad Schwalbach und Idstein. Auf 15 Sinnesparcouren und kreativen Anlaufstellen werden die Kinder in Hünstetten-Görsroth mit das Leben Jesu hinein genommen. „Wir wollten einmal dem vielfach ausgesprochenen Wunsch nachkommen, einen Kinderkirchentag mit Inhalten aus Jesu leben zu füllen“, begründet Udo Leichtfuß, Beauftragter für den Kinderkirchentag im Dekanat Idstein, die Wahl des Mottos.
„Ein Tag mit Jesus und ein buntes Programm mit Theater, Spielen, Singen, Tanzen, Kreativangeboten, Essen und Trinken“, versprechen die Organisatoren. Im Theater und im Anspiel werden verschiedene Szenen und Gleichnisse Jesu nachempfunden.

 

Logo der Website

Neu-machen.de: Frische Ideen zur Reformationsdekade im Internet

Geist der Reformation in sozialen Netzwerken diskutieren
Würde Martin Luther eine Zeitreise unternehmen und sehen, was jetzt in den Jahren vor dem 500. Refomationsjubiläum geschieht, könnte er über viele kreative Ideen staunen und sich über den Geist der Reformation freuen. Neu-Machen.de heißt die Internetseite, die gute Ideen zum Reformationsjubiläum sammelt, Bewährtes zum Nachmachen für Kirche und Gemeinde zur Verfügung stellt und mit einem Veranstaltungskalender zum Reinschauen lockt. Gleich auf der Startseite lädt die „These des Tages“ zum Diskutieren ein: Gefällt mir - gefällt mir nicht. Ein Klick und man hat sich in ein Thema eingemischt. Offizieller Start der Website ist am Reformationstag.

Zur Website

 

(c) pixelio/Thorsten Müller

Kommission gibt Empfehlungen zum Umgang mit sexuellem Missbrauch

Zweite Strafanzeige gestellt

Die von der Kirchenleitung am 18. März eingesetzte Kommission zum Thema sexueller Missbrauch hat am Dienstag in Darmstadt getagt. Ihre Aufgabe war es, die Regeln zum Umgang mit Missbrauchsfällen in der EKHN und der Diakonie zu überprüfen, Vorwürfe und Schilderungen von Betroffenen auszuwerten und Empfehlungen zu geben. Die Kommission, der Vertreterinnen und Vertreter aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie aus dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) angehören, kommt zu folgenden Ergebnissen.

 

rechte Spalte

 

 

 

 

 

 

Evangelisches Dekanat Bad Schwalbach Evangelisches Dekanat Idstein, Evangelisches Dekanat Bad Schwalbach

   Valid CSS!  Valid XHTML 1.0!
+
Home
+
Kirchengemeinden
+
Dekanat
+
Kinder und Jugend
+
Bildung
+
Musik
+
Service & Hilfe
+
Termine
+
Impressum
+
Sitemap
+