Bildergalerie Ökumenischer Kirchentag in München
Losungen des Tages
Newsletter
Wenn Sie einmal im Monat News und Veranstaltungshinw eise aus Kirche, Dekanaten und Gemeinden erhalten wollen, geben Sie bitte Ihre E-Mail Adresse ein: 
Bitte geben Sie Ihren Namen ein *

 

 

 

 

 

 

 

 

Link zur Homepage des Dekanates Bad Schwalbach

 

Mitten im Leben – der Tod: Massenpanik bei der Loveparade Duisburg

"Nichts lässt sich zurückdrehen. Wir müssen mit den Katastrophen leben."

"Auf der einen Seite das pralle Leben. Auf der anderen Seite Wiederbelebungsversuche." So beschrieb Pfarrer Hans Erich Thomé in seiner Rundfunkandacht für hr1 die Situation auf der Loveparade Duisburg, bei der es aufgrund einer Massenpanik Tote und Verletzte gab. Nun würden Sätze formuliert, die mit „Hätten sie doch“, „wäre doch“ beginnen, sagte Thomé. "In Gedanken versucht man, die Geschichte noch einmal zurückzudrehen und die Weichen anders zu stellen. Aber das Leben ist kein Spielfilm. Nichts lässt sich zurückdrehen. Wir müssen mit den Katastrophen leben."
Andacht zur Massenpanik in Duisburg ... (101,10 KB)

 

MAV-Vorsitzende in der EKHN mehrheitlich für Systemwechsel bei Arbeitsrecht

Anfang Juli trafen sich auf Einladung der Gesamt-Mitarbeitervertretung (GMAV) in der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau (EKHN) in Hohenahr-Hohensolms die Vorsitzenden der Mitarbeitervertretungen (MAV) in der EKHN, um gemeinsam das Pro und Contra von Tarifvertrag, dem sogenannten Zweiten Weg, und der Arbeitsrechtssetzung durch eine Arbeitsrechtliche Kommission (ARK), dem sogenannten Dritten Weg, zu diskutieren. Dabei sprachen sich knapp 90 Prozent der anwesenden 63 MAV-Vorsitzenden im Rahmen eines Meinungsbildes für den Zweiten Weg aus. In der EKHN wird seit Mitte der 1970er Jahre das Arbeitsrecht über den Dritten Weg gestaltet. Mehr dazu ...

 

Matching Fund 2011: Finanzielle Unterstützung für Fundraising-Maßnahmen

uch im Jahr 2011 will die EKHN wieder Kirchengemeinde bei der Einführung von Fundraising finanziell unterstützen. 25 Gemeinden haben die Möglichkeit, Spenden, die sie im Jahr 2011 einwerben, im Verhältnis 3:1 bonifiziert zu bekommen. Gedeckelt ist der Bonus auf 10.000 Euro pro Gemeinde.
Bewerbungsschluss für den Matching Fund 2011 ist am 30. September 2010. Mehr über den Matching-Fund ...

 

Wechsel des Beauftragten der evangelischen Kirchen am Sitz der Landesregierung

In der Mainzer Christuskirche wurde am 29. Juni Thomas Posern als Beauftragter der Evangelischen Kirchen im Land Rheinland-Pfalz in sein Amt eingeführt. Zugleich wurde der bisherige Beauftragte am Sitz der Landesregierung Jochen Buchter in den Ruhestand verabschiedet.
Dr. Jochen Buchter hat seit Juli 1989 die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz und die EKHN gegenüber der Landespolitik vertreten. Sein Nachfolger Posern (55) leitete bislang das Zentrum gesellschaftliche Verantwortung der EKHN. Mehr dazu ...

 

Quelle: Roger Töpelmann

Kirche will Lösung für islamischen Unterricht

Kirchenpräsident Jung würdigt 50jähriges Bestehen des Staatskirchenvertrages
Bei einer Feier im Hessischen Landtag zum 50. Bestehen des Staatskirchenvertrages des Landes Hessen mit dem Evangelischen Kirchen hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Volker Jung, die Zusammenarbeit gewürdigt und für eine Weiterentwicklung des Staatskirchenrechts angesichts der aktuellen Veränderungen in der Gesellschaft plädiert. In einer religiös sich differenzierenden Gesellschaft müsse der Vertrag „anschlussfähig“ bleiben. Jung äußerte sich dabei auch zur möglichen Einführung eines Islamischen Religionsunterrichtes in Hessen. Die evangelische Kirche begrüße ihn, wenn er auf Deutsch mit hier ausgebildeten Lehrkräften und einem vereinbarten Curriculum „einsehbar und transparent“ stattfinde. Die Lösung des Problems ist alternativlos“, sagte Jung.

Mehr zum Festakt

 

ACK Hessen-Rheinhessen gegen mehr verkaufsoffene Sonntage ab 2011

Gegen weitere verkaufsoffene Sonntage ab 2011 spricht sich die „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hessen-Rheinhessen“ aus. Während ihrer Delegiertenversammlung auf dem Herrnhaag bei Büdingen plädierten die Delegierten der ACK Hessen-Rheinhessen vor kurzem für mehr Engagement zum Sonntagsschutz. Die Delegierten der 21 Gast- und Mitgliedskirchen der regionalen ACK fassten den Entschluss, sich bei ihren Kirchenleitungen für eine Vernetzung aller Kirchen stark zu machen, um die in Gründung befindliche hessische Initiative „Allianz für einen freien Sonntag“ nach Kräften zu unterstützen.
Hintergrund: In Hessen läuft die aktuelle Regelung von maximal 4 Sonntagen im Jahr aus, an denen die Geschäfte aus besonderen Anlässen auch am 7. Wochentag geöffnet sein dürfen. Der ACK-Vorsitzende, Pfarrer Jörg Bickelhaupt vom „Zentrum Ökumene“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) in Frankfurt, äußerte sich kritisch: „Es steht zu befürchten, dass die Aufweichung der ohnehin schon geltenden Feiertagsregelung noch weiter zunimmt.“

 

Sparpaket hat Schieflage

Die Konsolidierungspläne der Bundesregierung gefährden für Kirchenpräsident Jung die in weiten Teilen der Bevölkerung vorhandene Bereitschaft zum Mitragen der Lasten

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung nimmt zu den Sparplänen der Bundesregierung Stellung: „Unser Land ist in einer problematischen Situation. Die Staatsfinanzen müssen saniert werden und das führt zwangsläufig zu harten Einschnitten und herben Belastungen.
Weite Kreise der Bevölkerung haben das verstanden und sind bereit, einen Beitrag dazu zu leisten. Aber die ökonomische Herausforderung ist dabei nur die eine Seite. Die Wahrung des sozialen Friedens ist dabei die andere Seite.

 

Ausgelassene Stimmung auch beim Abschlussgottesdienst

Genießen, Feiern, Auftanken

5.Jugendkirchentag mit Freiluftgottesdienst beendet 5.000 Teilnehmer / 2012 im Odenwald
Mit einem Gottesdienst ist am 6. Juni der 5. Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) auf dem Mainzer Ernst-Ludwig-Platz zu Ende gegangen. Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich nochmals viele Beteiligte, um gemeinsam zu singen und zu beten. Mit diesem Gottesdienst, der von der Evangelischen Jugend Darmstadt vorbereitet wurde, gingen vier Tage zu Ende, „die Lust auf Kirche machen“, wie es der kommissarische Dekan Stephan Müller-Kracht aus Mainz in einem ersten Fazit formulierte. Er habe selten so viele gut gelaunte, neugierige junge Leute durch die Stadt ziehen sehen, sagte Müller-Kracht. In den vier Tagen wurden über 200 Veranstaltungen zwischen Christuskirche, Schloss und Landtag angeboten. Über 5.000 Teilnehmer, darunter gut 100 Teilnehmer aus den Dekanaten Bad Schwalbach und Idstein, nahmen an Diskussionen, Sport-Events, Andachten und Gottesdiensten teil.

 

Wenn ich Gott wäre...

"Die kurzen Wege sind der Flair dieses Jugendkirchentages"

Eindrücke vom 5. Jugendkirchentag der EKHN

„Die kurzen Wege sind der Flair dieses Jugendkirchentages!“, schwärmt Pfarrer Dr. Jürgen Noack aus Hohenstein-Strinz-Margarethä (Rheingau-Taunus-Kreis). Er trifft damit den Nagel auf den Kopf. Die sechs Veranstaltungsorte des 5. Jugendkirchentages in Mainz kann man bequem in zehn Minuten erreichen. „Die Kids genießen das“, lobt Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski von der Kirchengemeinde Idstein. Sie hatte mit ihrer Gruppe am Morgen die Bibelarbeit zum Psalm 91 in der Christuskirche besucht. Pfarrer Richard Dautermann gelang es die 400 Besucher mit der Methode des Bibliologes zu begeistern. Bei dieser Methode spielen die Teilnehmer in kleineren Gruppen einzelnen Szenen des Bibeltextes. Dabei sollen sie die Rollen, Bilder oder Personen mit ihren eigenen Erfahrungen und aus ihrer eigenen Sichtweise darstellen. Auf diese Weise wird der Text lebendiger und für alle Beteiligten verständlich. Ein Konzept, das an diesem Morgen voll aufging, findet auch Petra Dobrzinski.

 

KP Jung beim Eröffnungsgottesdienst

„Die Welt braucht euch! Sie braucht eure Gedanken!“

5. Jugendkirchentag in Mainz eröffnet
Bei strahlendem Sommerwetter ist der 5. Jugendkirchentag in Mainz mit einem Fest und Gottesdienst eröffnet worden. Oberbürgermeister Jens Beutel begrüßte die mehr als 2500 Besucher am Eröffnungstag auf dem Platz zwischen dem kurfürstlichen Schloss und dem rheinland-pfälzischen Landtag. „Es ist eine große Freude und Ehre, dass der Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) nun nach Mainz gekommen ist“, freute sich das Oberhaupt der Landeshauptstadt.
Lesen Sie weiter

 

Dr. Ulrich Oelschläger

Ulrich Oelschläger neuer Präses

Die Elfte Kirchensynode der EKHN hat auf ihrer konstituierenden Sitzung am Donnerstag in Frankfurt Dr. Ulrich Oelschläger als Präses gewählt. Für Oelschläger als Vorsitzenden der Synode votierten 73 Synodale. Sein Mitbewerber Tobias Utter erhielt 66 Stimmen. In seiner Vorstellungsrede bekannte sich Oelschläger zum „offenen Diskurs, in dem jeder zu seinem Recht kommt und der zu einer reifen möglichst von allen tragbaren Entscheidung führt“.
>> Lesen Sie weiter

 

Dekanat investiert in Menschen

Die Evangelische Jugendarbeit in der Region ist in den vergangenen Jahren personell sowie im Angebotsspektrum ausgebaut worden. Das berichtete Dekanatsjugendreferent Paul-Martin Schenk auf der Tagung der Synode des Evangelischen Dekanates Idstein. Nicht nur, dass mittlerweile drei Gemeindepädagoginnen Kinder- und Jugendarbeit in Kirchengemeinden und der Region anbieten, es gibt auch merklich mehr Angebote: Diese reichen von Freizeitangeboten wie Klettern, Kanutouren, Konficup oder Ferienspielen über spirituelle Angebote bis hin zu Schulungen und Traineekursen für jugendliche Mitarbeitende. Als gemeinschaftsstiftende Großereignisse haben sich Events wie der Jugendkirchentag oder der Dekanatskonfitag bewährt.

Zur Unterstützung dieser Arbeit wählten die Delegierten aus den 24 Kirchengemeinden Pfarrerin Gabriele Scheid (Strinz-Trinitatis, Limbach-Wallbach) und Pfarrvikar Michael Koch (Niederseelbach und Dasbach) in das Amt der Jugendpfarrerin beziehungsweise des Jugendpfarrers. Die beiden stellten der Synode hoch motiviert auch schon zwei konkrete Höhepunkte vor: Zum Einen wollen sie zwei Jugendgottesdienste pro Jahr für Konfirmanden und Jugendliche (z. B. Osternacht) anbieten, zum Anderen planen sie „ein eindrückliches Ereignis zu Beginn der Konfirmandenzeit“, etwa ein Konfirmandencamp oder eine Abenteuertour.

 

Besucher schauten sich interessierte die 100 jährige Geschichte der Frauenarbeit an

Ausstellung dokumentiert gesellschaftspolitisch e Rolle der Evangelischen Kirche

Landrat und Dekanin würdigen Widerstand der Frauen
Mit einem Festgottesdienst wurde am Pfingstmontag die Ausstellung „100 …Jahre auf gutem Kurs“ in der Bechtheimer Kirche eröffnet wurde. Landrat Burkhard Albers sagte, die Ausstellung zeige Frauen, die Mut hatten, das tradierte Rollenverständnis zu verlassen und in den Vordergrund zu treten. „Wer sich in der Kirche engagiert, der engagiert sich in der Gesellschaft“, lobte Albers. Angesichts der zukünftig schwieriger werdenden Zeiten habe Kirche die Aufgabe eine gesellschaftspolitische Rolle zu übernehmen. Dekanin Heinke Geiter mahnte in ihrer Predigt, dass die Kirche nicht bestehen bleibe „weil wir so toll sind“. Der christliche Glaube sei nichts für das stille Kämmerlein, sondern fordere auf sich einzumischen und mitzureden. „Die christliche Grundhaltung macht widerstandsfähig“, sagte Geiter auch im Blick auf die vielen Ausstellungstafeln, die vom erfolgreichen Widerstand der Frauen in den letzten 100 Jahren erzähle. >> zum Begleitprogramm

 

Vikar Martin Möller

Neuer Vikar in Bad Camberg und Niederselters

Am Pfingstsonntag hat sich Martin Möller in der Evangelischen Martinskirche in Bad Camberg vorgestellt und zusammen mit Pfarrer Helmut Gross den Gottesdienst gestaltet. Bereits eine Woche zuvor der "neue Vikar" sich in einem Gottesdienst in der Evangelischen Christuskirche in Niederselters, der zweiten Kirche innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Camberg und Niederselters, den dortigen Gottesdienstbesuchern bekannt gemacht.

 

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung

Vielfalt erhalten und gemeinsamen Nenner finden

Pfarrer Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, hat auf die Bedeutung des Pfingstfestes für aktuelle Herausforderungen hingewiesen. Er sagte am Freitag in Darmstadt: „Der entscheidende Satz der biblischen
Gedanken zum Pfingstfest 2010 von Kirchenpräsident Jung
Pfingstgeschichte lautet: `Ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.` In der Pfingstgeschichte stehen viele Menschen mit ganz verschiedener Herkunft, Kultur und Sprache beieinander und verstehen sich, ohne einander gleich zu werden. Da muss ein Wunder geschehen sein."

 

100.000 trotzten dem widrigen Wetter

Ökumenisches KirchentagEBUCH +++ Tag 5

Es sind unter 10 Grad, Nieselregen, kalt und ungemütlich. Mitte Mai in München. Dennoch, seit den frühen Morgenstunden strömen unaufhörlich Menschen auf die Theresienwiese zum Abschlussgottesdienst. Insgesamt 100.000 Menschen nehmen am letzten Gottesdienst des 2. Ökumenischen Kirchentages (ÖKT) teil. Die beiden Präsidenten des 2. ÖKT riefen die Besucher auf der Wiese und an den Fernseh- und Rundfunkgeräte eindringlich dazu auf, einen „neuen Aufbruch“ zu wagen, um gemeinsam gesellschaftliche und kirchliche Probleme zu lösen. Der evangelische ÖKT-Präsident Eckhard Nagel kritisierte das Wachstums-Denken in Politik und Wirtschaft. „Wir brauchen ein Wachstum an Mitmenschlichkeit, an Rücksichtnahme und Achtsamkeit“, mahnte Nagel. Der katholische ÖKT-Präsident Alois Glück sagte: „Wir sind Christen in dieser Welt und für diese Welt. Diese Verantwortung müssen wir gemeinsam wahrnehmen.“ Auch der amtierende Rtasvorsitzende Nikolaus Schneider mahnte, jeder wolle zwar, dass es Armen besser gehen und Ungerechtigkeiten überwunden würden, aber es solle sich bloß nichts bei einem selbst ändern. Wörtlich sagte er: "Wir gut situierten Christen trauen nicht der Umkehrung aller Umstände. Herr lehre und das Teilen von Brot und Macht."

 

Huber, Kerber, Frey und Marx diskutieren über die Ethik in der Finanzkrise

Ökumenisches KirchentagEBUCH

"Das gemeinsame Brotbrechen war nur die Vorspeise", versprach der amtierende Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider bei der Bilanzpressekonferenz am vorletzten Kirchentagstag.
Ob die Krise schon beim Hauptgang sei und die Ethik während der Finanzkrise auf der Strecken geblieben sei, fragte ZDF-Chefredakteur Peter Frey, den ehemaligen Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber, Erzbischof Reinhard Marx und den für den erkrankten Finanzminister Wolfgang Schäuble eingesprungenen Markus Kerber, aus der Grunsatzabteilung des Ministeriums.
Auf die Frage nach der "Schuld" antwortete der ehemalige Investmentbanker Kerber, ein Problem heutzutage sei, dass keiner mehr genau wisse, was mit dem angelegten Geld passiere. Natürlich wolle auch jeder Privatmensch die besten Zinsen habe. "Aber wenn die Menschen wüssten, was mit ihrem Geld geschieht, würden sie sich eher melden". In diesem Zusammenhang kritisierte Kerber den Slogan der Postbank "unterm Strich zähl' ich". Auch Bischof Marx betonte, dass "jeder den Überblick verloren" habe. Wolfgang Huber warb leidenschaftlich dafür, dass wieder jemand in die Haftung genommen werden müsse für sein Handeln. Mehr Transparenz, ein Verbot von Derivaten, die keiner versteht, waren weitere Forderungen. Allen voran müsse jeder selbst aktiv werden, bevor er die Politik in die Pflicht nehme.
Markus Kerber forderte die Besucher auf, bescheidener zu werden und auch das eigene Wirtschaften komplett zu ändern. Systemrelavante Aufgaben dürften nur noch bestimmten Instituten erlaubt sein, die dann als Personengesellschaften im Falle des Bankrotts auch selbst für ihr Tun haften.

>> zur Bildergalerie

 

Orthodoxe Priester und Innenminister Thomas Demaiziere beim der Vesper

Gemeinsames Brotbrechen auf dem Odeonsplatz

10.000 Menschen sind auf dem Münchner Odeonsplatz an rund 1000 Tischen versammelt. Sie warten auf den Beginn der orthodoxen Vesper in ökumenischer Gemeinschaft „Gesegnetes Brot“ beim 2. Ökumenischen Kirchentag.
Astrid Hamm ist evangelische Gemeinde- und Religionspädagogin in Bleidenstadt im Taunus. Sie hat eine ganze Gruppe junger und alter Menschen zum Kirchentag gebracht. „Ich finde es eine geniale Lösung, wie man die Evangelischen und Katholiken hier an einen Tisch bringt“, äußert sie sich zu dem mit Spannung erwarteten Brotbrechen. Thomas Ludwig aus Taunusstein ist ebenso begeistert. „Es ist ein Wunder, das wir heute so zusammenkommen“, sagt der evangelische Pfarrer im Ehrenamt – eine ehrenamtliche Ordination auf Zeit - und freut sich über die Einladung der Orthodoxen Kirche. „Ich habe die Hoffnung, dass aus tausend Tischen einmal ein Tisch wird“, stellt er sich die konfessionelle Zukunft vor. Heinz-Georg Bialonski und seine Frau Waltraud sind ein konfessionsverschiedenes Ehepaar aus Eltville am Rhein. „Eine tolle Idee, dass die Konfessionen das gemeinsam machen“, sagen sie in einem Ton. Das sei gelebte Ökumene.

 

Immer wieder: Überfüllte Hallen

Ökumenisches KirchentagEBUCH +++ Tag 3

München zeigt sich von seiner kalten und nassen Seite. Dennoch stehen viele Menschen - gut beschirmt - auf dem Marienplatz und lauschen dem ehemaligen Bischof Axel Noack bei der Bibelarbeit. "Wer das Kreuz im Blick hat, schaut nicht weg, wenn's schwierig wird". Mit schwierigen Themen setzt sich der Kirchentag in diesen Tagen auseinander. Sei es bei der Frage der Klimaerwärmung, der wachsenden Armut in der Welt, dem Missbrauchsskandal oder der großen Verunsicherung in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise.
Zum letzteren Thema sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel vor über 6.000 Menschen auf dem Messegelände. Toleranz, klare Regeln und eine Gerichtsbarkeit seien die Grundvoraussetzungen dafür, dass Zusammenhalt entstehen und bestehen könne. Merkel, die mit viel Beifall begrüßt wurde, bekannte sich klar zum Christentum. Es habe den ganzen europäischen Kontinent und das Grundgesetz geprägt. Ohne das christliche Menschenbild, wäre das Grundgesetz wohl nicht so zustande gekommen. Politik schaffe Ordnung, Gerichte kontrollieren die Regeln aber "die Quelle des Zusammenhaltes ist eine gemeinsame Vorstellung vom Menschen", betonte die Bundeskanzlerin. "Dafür ist die Bibel ist eine gute Quelle."

>> zur Bildergalerie

 

Margot Käßmann meldet sich zurück

Ökumenisches KirchentagEBUCH +++ Tag 2

Prominente ganz nah und menschlich
Ein großer Reiz der Kirchentage ist, dass man Prominente hautnah und ganz informell trifft. Frühstück mit Käßmann, Mittag mit Steinmeier, Kaffee mit Küng und Abendessen mit Hirschhausen. Nicht nur bei den Veranstaltungen geben sich die Prominenten die Klinke in die Hand. Viele trifft man beim Schlendern über die Agora, beim Mittagessen oder einfach so. Und erlebt nicht selten die Menschen, die das Rampenlicht gewohnt sind, von einer entspannten und ganz informellen Seite.

 

 

Ökumenisches KirchentagEBUCH

"Ich habe den Ökumenischen Kirchentag regelrecht herbeigesehnt!" Mit diesen Worten begrüßte Bundespräsident Horst Köhler die Menschen auf der Münchener Theresienwiese. "Man hatte den Eindruck die Ökumene sei in den letzten Jahren ein wenig eingeschlafen", so Köhler. Der Kirchentag komme angesichts der schweren Zeiten und Krisen, in der die Kirche stehe, zur rechten Zeit, sagte der Bundespräsident zu den 50.000 Besuchern.
Unter ihnen eine kleine ökumenische Gruppe aus dem Dekanat Bad Schwalbach. >> zur Bildergalerie
Nach neun Stunden Fahrt in einem Sonderzug mit Waggons aus den Zeiten der Deutschen Reichsbahn (DDR) sind wir müde aber hochmtiviert in München angekommen. Auf der Fahrt sind wir bereits Menschen begegnet, die verzweifelt nicht vorhandene Waggons suchten oder ihre Gruppe vermissten.

"Wo die olle hindanse du?" fragt eine verduzte Münchnerin, als sie den Menschenstrom zum Eröffnungsgottesdienst zur Theresienwiese pilgern sieht.
Beim Abend der Begegenung interviewt das ZDF Gruppenleiterin Astrid Hamm.Auf ihre Frage, ob sie grüßen dürfe sagt man ihr: "Hier wird nicht gegrüßt, hier werden Fragen beantwortet, Glauben sie an Gott?", heißt es ganz direkt. "Wohl schon, sonst wäre wir nicht hier", lautet die eben so konkrete Antwort.

Bayrische Spezialitäten, Blasmusik und - obwohl von vielen Seiten heraufbeschworen - kein Regen.
Horst Seehofer hatte dazu bei der Begrüßung gesagt:" Heute hat das Kabinett beschlossen, dass bis zum Wochenende die Sonne scheint. Am Sonntag können Sie dann sehen, was das Versprechen eines Politikers wert ist.

Wir werden sehen - damit ihr Hoffnung habt...
(Astrid Hamm, Thomas Ludwig)

 

Quelle: pixelio by Hans-Jakob Weinz

Himmelfahrt - oder: Der Glaube wird international

Gedanken zum Himmelfahrtstag

Scheinbar ist das ja am schwersten zu erklären: das was an Himmelfahrt passiert ist. Weihnachten, das kapiert jedes Kind. Ostern könnte man verstehen, wenn man möchte. Aber was nach einer sowieso schon schwer zu begreifenden „Auferstehung" noch eine extra „Himmelfahrt" soll: Da geraten selbst gestandene Theologen ins Stottern. Weil Theologen und die Kirche überhaupt meist viel zu sehr in den Himmel starren und nicht sehen, was vor Augen, sozusagen auf der Erde, liegt.

Doch wenn in der Bibel vom Himmel die Rede ist, geht es gar nicht um Wolken und Sonnenschein, nicht ums Weltall und schon gar nicht um irgendein Jenseits. Himmel heißt: Überall, Weiter-als-Du-denkst, International. Himmelfahrt bedeutet dann: Jesus ist nicht zu halten von Pfarrern und Theologen, nicht einzusperren in die Kirche. Jesus ist überall, weiter-als-du-denkst, international. Ostern war das Fest der Gemeinde, der Kirche: Jesus erscheint seinen Jüngern, seinen Freundinnen und Freunden. Er sammelt seine Leute, damit die Sache Jesu weitergeht, einen festen Ort hat in dieser unübersichtlichen Welt. Himmel-fahrt sprengt den Rahmen und sagt: Ihr Gläubigen, schön, dass ihr da seid - aber der Gott, an den ihr glaubt, der ist weiter als ihr denkt. Das ist ein himmel-weiter Unterschied ...

 

Plakat: 100 Jahre Evangelische Frauen

„Nicht nur für Frauen“

Ausstellung der Geschichte der Evangelischen Frauen erstmals im ländlichen Raum / attraktives Begleitprogramm mit Chansons, französischem Frühstück und Vorträgen

Ausstellung der Geschichte der Evangelischen Frauen erstmals im ländlichen Raum / attraktives Begleitprogramm mit Chansons, französischem Frühstück und Vorträgen

„100 Jahre …auf gutem Kurs“, so ist der Titel einer Ausstellung beschrieben, die zum Jubiläum der 100-jährigen Geschichte der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau entstand und die zum ersten Mal in einer ländlichen Region zu sehen ist. Pfarrerinnen Birgit Hamrich und Imke Goerlitz gelang es, die hessenweit beachtete Ausstellung in die Evangelische Kirche nach Bechtheim zu holen. Sie wird am Pfingstmontag im Anschluss an den Festgottesdienst (14.00 Uhr) mit Dekanin Heinke Geiter von Landrat Burkhard Albers und Präses Patricia Garnadt feierlich eröffnet. Die Ausstellung dokumentiert anschaulich beispielsweise die mutigen Wegbereiterinnen, die sich vor 100 Jahren als Frauenhilfe im Großherzogtum Hessen zusammenschlossen oder den entschlossenen Kampf gegen das NS-Regime. Aber auch die Entwicklung von den „Mütterschulen“ hin zu den Familien-Bildungsstätten sowie das Engagement der Evangelischen Frauen bei gesellschaftspolitischen Themen, etwa in die Diskussion um den § 218, werden dargestellt. Die Frauenverbände schlossen sich nach dem 2. Weltkrieg der Weltgebetstagsarbeit an und transportierten diese in die Gottesdienstordnungen und Kirchengemeinden. Mittlerweile gehört diese Arbeit zur weltweit größten ökumenischen Laienbewegung.

 

Wolfgang Gern führte Claudia Kohlhaas und Ulrike Gürlet in ihre Ämter ein

Claudia Kohlhaas als neue Leiterin im Diakonischen Werk Rheingau-Taunus eingeführt

Das Diakonische Werk Rheingau-Taunus hat eine neue Leiterin. Am 23. April 2010 wurde Claudia Kohlhaas, die schon seit 1990 im Werk arbeitet und seit 1999 seine stellvertretende Leiterin ist, durch Pfarrer Dr. Wolfgang Gern in ihr Amt eingeführt. Dekan Klaus Schmid und Heinke Geiter gestalteten den Festgottesdienst.
Dekan Klaus Schmid sagte, dass die beiden Dekanate schon stolz darauf seien, was das Diakonische Werk hier in der Region tue. "Unsere Kirche ist eine diakonische Kirche oder sie hat aufgehört Kirche im Sinne Jesu zu sein", betonte er in seiner Predigt.

 

Plakatmotiv Jugendbetreuer

„Gott ist bei jedem Abenteuer dabei“

EKHN-Kampagne „Wir sind viele“ nutzt bei ihrer dritten Motivstaffel erstmals auch große Plakatwände

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wirbt dieser Tage an 50 Standorten mit großflächigen Plakaten für ehrenamtliches Engagement. Unter anderem auch in Bad Schwalbach, Idstein oder Niederselters. „Selbstbewusst Gesicht zeigen, mit Menschen, die authentisch sind und mit interessanten Biografien", so beschreiben die Initiatoren die Eigenschaften der Kampagne. Die Aktion bringt aus dem breiten Spektrum des kirchlichen Handelns einzelne Menschen und ihre Arbeitsbereiche in die Öffentlichkeit. Etwa 64.000 Ehrenamtliche und 20.000 Beschäftigte engagierten sich in der EKHN. Diesem Umstand verdanke die Aktion ihren selbstbewussten Slogan: „Wir sind viele.“

 

Weitere Präventionsmaßnahmen gegen sexuellen Missbrauch beschlossen

Keine weiteren Fälle bekannt geworden / Ein Vorwurf entkräftet

Auf ihrer Sitzung am Donnerstag in Darmstadt hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) weitere Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch beschlossen. Dabei folgte sie den Empfehlungen einer von ihr eingesetzten Kommission. Entsprechend werden alle Ausbildungsgänge darauf hin überprüft, ob das Thema sexueller Missbrauch dort umfassend genug vermittelt wird. Alle Dienststellen erhalten erneut die bereits seit 2002 gültige Handreichung mit Bestimmungen und Ansprechpersonen zu diesem Thema.

 

Quelle: EKHN/Deschner

Hoffnung auf neues Leben Andacht zu den Osterfeiertagen von Pfarrer Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN

Es gibt Hoffnung, die über das Sterben, über den Tod hinausreicht

Hoffnung haben wir bitter nötig. Echte Hoffnung, die über unsichere Zeiten und Sorgen hinüber trägt. Ostern ist das Fest der Hoffnung. Gefeiert wird, dass Gott aus dem vergehenden alten Leben neues Leben hervorbringen kann. Das zeigt Gott in Jesus Christus, der sich und sein Leben hingibt, am Kreuz stirbt und dann vom Tod auferweckt wird.
Davon erzählen die Ostergeschichten in der Bibel. Am Ostermorgen gehen Frauen zum Grab Jesu. Sie finden es leer vor. Später offenbart sich ihnen der auferstandene Jesus. Und sie erkennen: Gott hat neues Leben geschenkt.

weiterlesen

 

(c) pixelio/Thorsten Müller

Kommission gibt Empfehlungen zum Umgang mit sexuellem Missbrauch

Zweite Strafanzeige gestellt

Die von der Kirchenleitung am 18. März eingesetzte Kommission zum Thema sexueller Missbrauch hat am Dienstag in Darmstadt getagt. Ihre Aufgabe war es, die Regeln zum Umgang mit Missbrauchsfällen in der EKHN und der Diakonie zu überprüfen, Vorwürfe und Schilderungen von Betroffenen auszuwerten und Empfehlungen zu geben. Die Kommission, der Vertreterinnen und Vertreter aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie aus dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) angehören, kommt zu folgenden Ergebnissen.

 

Prof. Dr. Karl Heinrich Schäfer

EKHN: Schäfer gibt Leitungsamt ab

Präses der Kirchensynode unterrichtet Wiesbadener Dekanatssynode

Der Präses der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Professor Dr. Karl Heinrich Schäfer (Wiesbaden), tritt bei den Wahlen zur 11. Kirchensynode der EKHN nicht mehr an und gibt damit das hohe Leitungsamt des Präses der Kirchensynode, das er seit 1994 inne hat, ab. Bereits seit 1992 gehörte er dem Kirchensynodalvorstand an. Eine Nachfolgeregelung wird die Landessynode am 27. Mai in Frankfurt treffen.

 

Jugendband "meerteiler"

Niedernhausener Jugendkirchenband gewinnt Live-Auftritt

„meerteiler“ Zweiter beim Bandwettbewerb des Jugendkirchentags der EKHN

Die Entscheidung ist gefallen: Die Niedernhausener Jugendkirchenband „meerteiler“ hat mit ihrem dem Lied „Denk mal jetzt“ den zweiten Platz beim Bandwettbewerb des 5. Jugendkirchentags der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), den „go(o)d days & nights 2010“ gewonnen.
„Das Lied hat eine sehr eingängige Melodie und ein den Nerv der Jugendkultur treffenden Text, das hat die Jury überzeugt“, erläutert Stefanie Fritzsche, Jurymitglied und Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Jugendkirchentag der EKHN. Der Lohn für die Niedernhausener ist ein Live-Auftritt auf der Hauptbühne bei der Eröffnungsfeier der Jugendkirchentags am 3. Juni 2010. Die Freude bei „meerteiler“ ist groß, ihr Traum vom Bühnenauftritt geht in Erfüllung.

 

Patricia Garnadt nimmt Glückwünsche von Dekanin Heinke Geiter an

Neue Präses will farbenfrohes Gesamtbild

Propst führt neu gewählte Synodale in ihr Amt ein
Die neu gewählte Synode des Evangelischen Dekanates Idstein hat am vergangenen Samstag (6. März 2010) mit überwältigender Mehrheit die Niedernhausener Kirchenvorstandsvorsitzende Patricia Garnadt zur Präses (Vorsitzenden) der Synode gewählt. Die 50jährige sagte bei ihrer Vorstellung, ihr Ziel sei es „aus 24 Mosaiksteinen [24 Kirchengemeinden Anm. d. Red.] ein farbenfrohes Gesamtbild zu gestalten. Sie wolle Ressourcen im Gleichgewicht halten und Themenimpulse setzen, die für den einzelnen Menschen sowie für Kirche und Gesellschaft relevant sind“. Die gelernte Luftverkehrskauffrau tritt die Nachfolge von Martin Becker an, der nicht mehr für das Amt kandidiert hatte. Garnadt engagiert sich unter anderem in der Kirchengemeinde Niedernhausen in der Öffentlichkeitsarbeit, bei Finanzen und Freizeiten sowie in der Gemeindeentwicklung. Ihre Motivation in der Gemeinde, die sie nun auch auf Dekanatsebene antreibt, sei es, „aus allen Gaben und Kräften das Beste für die Gemeinde und das Dekanat zu formen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

   Valid CSS!  Valid XHTML 1.0!
Home
Kirchengemeinden
Dekanat
Kinder und Jugend
Musik
Service & Hilfe
Termine
Sie helfen uns...
Impressum
Material
Sitemap