Dekanatssynode
Synode bedeutet: "Zusammenkunft", "Auf dem Weg sein".
Die Dekanatssynode ist eine Art Kirchenparlament, wenngleich es keine Fraktionen gibt. Jede Gemeinde sendet Vertreter in die Synode (Pfarrer und nicht-Theologen). Die 54 Synodalen wählen einen Vorstand, der zwischen den Tagungen die Geschäfte führt.
Zum Dekanat Idstein gehören 24 Kirchengemeinden mit insgesamt 27.500 Gemeindegliedern. Das Dekanat erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 330 km² von Bad Camberg über Idstein und Waldems bis nach Niedernhausen und von Glashütten bis Hünstetten.
Die Mitglieder der Synode setzen sich aus Delegierten der einzelnen Gemeinden zusammen (ein/e Pfarrer/in, Pfarrvikar/in, Pfarrdiakon/in und zwei Ehrenamtliche, die dem Kirchenvorstand nicht angehören müssen). Sie wählen DSV und Dekan, entsenden Mitglieder in die Landessynode, bilden Ausschüsse, benennen Beauftragte und verabschieden den Dekanatshaushalt.
Darüber hinaus informiert sich die Synode über die Arbeit im Dekanat und arbeitet durch die Festlegung der Arbeitsziele im Dekanat an der Entwicklung von „Kirche in der Region“ mit.
Die öffentlichen Sitzungen der Synode finden zwei- bis viermal jährlich statt. Ein Vorsitzender (Präses) leitet die Dekanatssynode.