Genießen, Feiern, Auftanken
5.Jugendkirchentag mit Freiluftgottesdienst beendet 5.000 Teilnehmer / 2012 im Odenwald
Mit einem Gottesdienst ist am 6. Juni der 5. Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) auf dem Mainzer Ernst-Ludwig-Platz zu Ende gegangen. Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich nochmals viele Beteiligte, um gemeinsam zu singen und zu beten. Mit diesem Gottesdienst, der von der Evangelischen Jugend Darmstadt vorbereitet wurde, gingen vier Tage zu Ende, „die Lust auf Kirche machen“, wie es der kommissarische Dekan Stephan Müller-Kracht aus Mainz in einem ersten Fazit formulierte. Er habe selten so viele gut gelaunte, neugierige junge Leute durch die Stadt ziehen sehen, sagte Müller-Kracht. In den vier Tagen wurden über 200 Veranstaltungen zwischen Christuskirche, Schloss und Landtag angeboten. Über 5.000 Teilnehmer, darunter gut 100 Teilnehmer aus den Dekanaten Bad Schwalbach und Idstein, nahmen an Diskussionen, Sport-Events, Andachten und Gottesdiensten teil.
"Die kurzen Wege sind der Flair dieses Jugendkirchentages"
Eindrücke vom 5. Jugendkirchentag der EKHN
„Die kurzen Wege sind der Flair dieses Jugendkirchentages!“, schwärmt Pfarrer Dr. Jürgen Noack aus Hohenstein-Strinz-Margarethä (Rheingau-Taunus-Kreis). Er trifft damit den Nagel auf den Kopf. Die sechs Veranstaltungsorte des 5. Jugendkirchentages in Mainz kann man bequem in zehn Minuten erreichen. „Die Kids genießen das“, lobt Gemeindepädagogin Petra Dobrzinski von der Kirchengemeinde Idstein. Sie hatte mit ihrer Gruppe am Morgen die Bibelarbeit zum Psalm 91 in der Christuskirche besucht. Pfarrer Richard Dautermann gelang es die 400 Besucher mit der Methode des Bibliologes zu begeistern. Bei dieser Methode spielen die Teilnehmer in kleineren Gruppen einzelnen Szenen des Bibeltextes. Dabei sollen sie die Rollen, Bilder oder Personen mit ihren eigenen Erfahrungen und aus ihrer eigenen Sichtweise darstellen. Auf diese Weise wird der Text lebendiger und für alle Beteiligten verständlich. Ein Konzept, das an diesem Morgen voll aufging, findet auch Petra Dobrzinski.